Die Zukunft bringt Flash

Adobe möchte seine Bemühungen im Bereich der Smartphones deutlich steigern, dies zeigte unter anderem die große Entwicklerkonferenz „Max“, die noch aus Zeiten von Macromedia stammt. Zwar fiel jeweils der europäische und asiatische Ableger der „Max“ dem Rotstrich zu Opfer, dennoch geizte die Konferenz in Los Angeles nicht mit Neuigkeiten in Sachen Webanwendungen und mehr.

Ein Ziel der Adobe-Entwickler war und ist es, die zwei gewichtigsten Argumente gegen Flash zu entkräften: der hohe Ressourcenverbrauch und die mangelnde Unterstützung von Smartphones. Beide dieser Argumente geht Adobe unter anderem mit dem kommenden Flash Player 10.1 an, der die Möglichkeiten von Flash auf folgenden Systemen ermöglichen soll:

  • Windows
  • Mac OS
  • Linux
  • Windows Mobile
  • Palm web OS
  • Android
  • Symbian
  • BlackBerry OS

Und was ist mit dem iPhone? Hier stellt sich der „große Apfel“ quer, und verzichtet noch auf den Flash Player. Ob Apple Flash jemals eine Chance auf dem iPhone geben wird, bleibt offen. Adobe hätte auf jeden Fall nichts dagegen und spendiert beispielsweise jetzt schon dem Produkt Flash Professional CS 5 eine Exportfunktion für das iPhone.

Mit dem neuen Flash Player 10.1 ist es aber natürlich noch lange nicht getan und Adobe entwickelt natürlich weiter Flash in Richtung einer perfekten Zusammenarbeit mit den Smartphones. Eine Bemühung ist das „Open Screen Project“, dem an die 50 Firmen angehören, darunter der Blackberry Hersteller RIM und sogar Google. Mit dem Zusammenschluss will Adobe das hauseigene Flash als die Standard-Runtime-Plattform für bewegte Inhalte auf unterschiedlichen Geräten etablieren.

Man merkt also, das die Zukunft Flash bringen wird. Auch die Vielfältigen Möglichkeiten von Flash wurden auf der „Max“ eindrucksvoll demonstriert.

Quelle: c’t Ausgabe 23 2009

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